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Hypnosystemik

Die Hypnosystemik verbindet das Beste aus beiden Welten: die lösungsorientierte Systemik mit der modernen Hypnotherapie. Dieser ganzheitliche Ansatz verknüpft innere Bilder mit äußeren Strukturen. Das Ziel ist eine stimmige Lösung, die sowohl innerlich wirkt als auch im Alltag sofort greift.

Die Verschmelzung der Kommunikation mit dem Unterbewusstsein und der genaueren Betrachtung des persönlichen Umfeldes öffnet einen Raum für unzählige verborgene Ressourcen, die durch die Symbiose dieser beiden bereits im Einzelnen angewandten, unglaublich wirkungsvollen Methoden noch effizienter zu der von Ihnen gewünschten Erlebnisrealität in der Zukunft führen können.

 

Lassen Sie sich überraschen, wie leicht es sein kann.

Die Wurzeln meiner Arbeit: Eine kurze Geschichte der Hypnosystemik

Der hypnosystemische Ansatz ist keine zufällige Erfindung, sondern das Ergebnis der Verschmelzung zweier revolutionärer Entwicklungen in der Therapie und im Coaching. Das Wissen um diese Wurzeln hilft zu verstehen, warum diese Methode so tiefgreifend und nachhaltig wirkt.

 

Die Weisheit des Unbewussten
In der Mitte des 20. Jahrhunderts revolutionierte der amerikanische Psychiater Milton H. Erickson die Welt der Hypnose. Vor ihm war Hypnose oft autoritär und direktiv. Erickson wählte einen völlig neuen, wertschätzenden Weg.

Er war zutiefst davon überzeugt, dass jeder Mensch alle Fähigkeiten zur Lösung seiner Anliegen bereits in sich trägt. Seine Kunst bestand darin, diese verborgenen Schätze zu heben.


Anstatt Anweisungen zu geben, nutzte er Metaphern, Geschichten und eine sanfte, einladende Sprache. So konnte das Unterbewusstsein ohne Druck und Widerstand die für sich passende Lösung finden.


Erickson sah das Unbewusste nicht als eine Problemzone, sondern als eine innere Schatzkammer voller Weisheit, Kreativität und Heilungspotenzial.

 

Der Mensch im Netzwerk
Etwa zur gleichen Zeit entwickelte sich die Systemische Therapie. Sie verlagerte den Fokus weg von der isolierten Betrachtung eines Individuums hin zu den Beziehungen und dem Umfeld (dem "System"), in dem ein Mensch lebt.

Die Frage war nicht mehr "Warum habe ich dieses Problem?", sondern "Welche Muster in meinen Beziehungen und meinem Umfeld tragen dazu bei, dass das Problem bestehen bleibt?".


Der entscheidende Gedanke dahinter ist, dass es nicht die eine objektive "Wahrheit" gibt, sondern nur Ihre persönliche Sicht auf die Dinge. Wenn diese Sichtweise Leid verursacht, können wir sie gemeinsam so verändern, dass sie Ihnen neue Türen öffnet und mehr Lebensqualität ermöglicht.

 

Die Synthese
In den 1980er-Jahren führte der deutsche Arzt Dr. Gunther Schmidt diese beiden Strömungen zusammen und schuf den hypnosystemischen Ansatz.
Er erkannte die geniale Verbindung: Ein Problemzustand (sei es eine Angst, eine Depression oder ein wiederkehrender Konflikt) ist im Grunde eine unfreiwillige, problemfokussierte Hypnose. Man befindet sich in einer "Problem-Trance", in der die Wahrnehmung extrem auf das Negative verengt ist und man sich hilflos fühlt.

Unsere gemeinsame Arbeit ist im Kern eine Art "De-Hypnose". Wir nutzen die sanften, erickson'schen Techniken, um Sie aus dieser Problem-Trance zu begleiten und stattdessen eine "Lösungs-Trance" zu etablieren. Dabei wird Ihre Aufmerksamkeit gezielt auf Ihre Stärken, Ihre Kompetenzen und Ihre gewünschte Zukunft gelenkt.

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