


Kontraindikationen
Auch im hypnotherapeutischen/hypnosystemischen Coaching-Bereich gibt es Kontraindikationen (Risiken), die gegen eine Zusammenarbeit sprechen. Man unterscheidet zwischen relativen Kontraindikationen und absoluten Kontraindikationen. Bei relativen Kontraindikationen kann eine Therapie nach Absprache und in Begleitung eines behandelnden Facharztes aufgenommen werden. Bei absoluten Kontraindikationen wird jedoch gänzlich von einer Therapie abgesehen.
Es ist wichtig zu erwähnen, dass sich gewisse Kontraindikationen je nach Vorgehen nicht exakt in absolut oder relativ einteilen lassen.
Beispielsweise können Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowohl als absolut als auch relativ eingestuft werden. So wäre z. B. der Ansatz bei Hypertonie (hoher Blutdruck) von aufdeckenden oder emotional stark aktivierenden Methoden, welche zu plötzlichen, intensiven emotionalen Freisetzungen (Abreaktionen) führen könnten, potenziell gefährlich, ein stabilisierender, ressourcenorientierter, entspannender Ansatz hingegen unterstützend.
Umso wichtiger ist es, dass eine allfällige Zusammenarbeit mit dem behandelnden Facharzt abgesprochen wurde. Zudem sollten Sie niemals Medikamente ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt absetzen.
Die oben erwähnten Punkte gelten für Erwachsene, Jugendliche und Kinder gleichermassen.
